Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Kultur & Religion

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Filialkirche St. Katharina am Kogel

Westlich der Pfarrkirche ist ein 70 m hoher pyramidenförmiger Kogel und darauf steht die Kirche der hl. Katharina. Von hier aus ist ein schöner Ausblick über das ganze Jauntal, was auch schon in uralter Zeit zur Ansiedlung anlockte. Auf diesem Kogel sind nämlich jetzt noch Spuren von uralten Gräbern vorhanden, aus denen man schließen kann, dass hier schon 400 Jahre vor Christi Geburt eine Siedlung mit Befestigung vorhanden war. In den Urkunden wird diese Filialkirche erst im Jahre 1530 genannt, der „St. Catreinberg“ aber am 12.5.1440. Im Jahre 1654 hat der druch seine vielen Kirchenstiftungen berühmte Jakob Rohrmeister, Stadtpfarrer zu St. Ägid in Klagenfurt, auch diese St. Katharinakirche mit einer Messenstiftung im Betrage von 1007 Fl mit der Bestimmung ausgestattet, dass dort jeden Mittwoch eine hl. Messe gelesen werde. Im Jahre 1796 schlug aber ein Blitz in die Kirche ein und sie fiel dem Brande vollständig zum Opfer. Erst nach einem halben Jahrhundert kam es zum Wiederaufbau, der volle sieben Jahre dauerte. Im Jahre 1858 hat sie dann der Fürstbischof Anton Martin Slomšek konsekriert. Das Gebäude ist gemischt gotisch und barock. Die Altäre sind auch aus dem Erbauungsjahre. Auf dem Hauptaltare stehen die Statuen der hl. Katharina, Barbara und Apollonia, ober ihnen die Jungfrau Maria. Der Altaraufsatz des Seitenaltares uf der Nordseite ist der hl. Rosalia, der Pestpatronin, geweiht. Im Jahre der Kolera, 1855, gelobten die Leute ihre Aufstellung und im Jahre 1860 wurde das Gelübde erfüllt. Neben der hl. Rosalia sind noch die Statuen Mariens und der hl. Maria Magdalena mit dem Totenkopf und ober ihnen die Herz-Jesusstatue. Auf dem Kreuzaltare ist der Gekreuzigte, neben ihm Maria und Johannes. Auf dem dritten Seitenaltare ist in der Mitte die Statue Mariens, neben ihr der hl. Dominikus und die hl. Maria Magdalena Pacis mit dem Herzen in der Hand. Vor dem Hauptaltar hängt eine schöne und große gotische Ewiglichtlampe.


Filialkirche St. Nikolaus in Hof

Sie steht in der Ortschaft Hof auf einer kleinen Bodenerhebung und besteht aus der Vorhalle, dem mit einer ebenen, weiß übertünchten Holzdecke versehenen Schiffe und dem gotischen Presbyterium, das mit drei Seiten des Achtecks endet und ein Netzgewölbe, dessen Rippen auf Konsolen ruhen, trägt. Der Triumphbogen ist profiliert und hat am Giebel ein Wappen.

Dem Presbyterium ist der viereckige Turm mit einem Spitzdach angebaut. Das Presbyterium hat eine Sockelmauer, das Schiff aber nicht, weshalb sie aus verschiedenen Bauperioden stammen müssen. Das Schiff ist älter, und zwar aus der romanischen Zeit des XIII. Jahrhunderts, das Presbyterium aus der gotischen des XV. Jahrhunderts. Ein kleines romanisches Fenster wurde verbaut, weil dorthin das Gemälde des hl. Christoph kam.

Der Hauptalter ist aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, seine Säulen sind mit Weintraubenornamentik geziert; in der Nische ist die Statue des hl.Nikolaus und oben das Bild des hl. Josef.

Der Seitenaltar auf der Epistelseite trägt das Bild der heiligen Kosmas und Damian mit der Jahreszahl 1747. Im Jahre 1899 wurde er renoviert. Aus der gleichen Zeit ist auch der gegenüberstehende Seitenaltar mit dem Bilde der hl. Gertrud und ober derselben Mariä Himmelfahrt. An der Wand hängt das Bild Mariä Siebenschmerzen.


Pfarrkirche St. Michael ob Bleiburg

Die ursprüngliche Kirche, deren Pfarrer im XII. Jahrhundert genannt wird, war im romanischen Stil gebaut. Um 1400 wurde die Halbkreisapsis entfernt und ein Presbyterium errichtet. 1684 brannte das Gotteshaus ab und erhielt in der Folge ein neues Schiff. 1699 wurde an der Westseite des Gebäudes der Kirchturm angeschlossen, der einen Spitzhelm trägt. Im Jahre 1737 erhielt die Kirche durch den Zubau einer Kapelle an der Südwand eine Ergänzung. Die heutige Form erhielt das Kirchengebäude durch einen Umbau des Mittelschiffes im Jahre 1973. Der Innenraum des Presbyteriums ist von einem Netzgewölbe überspannt. Zur Sicherung der Schiffsmauern stützte man die Mauern auf der Aussenseite mit Strebepfeilern.

Der Altar

Der Aufsatz des Hauptaltares ist aus Holz und reicht bis zum Gewölbe des ungemein hohen Presbyteriums hinauf. Er ist aus der zweiten Hälfte der XVIII. Jh., in der Zeit des Zopfstiles. Das Hauptbild stellt den Erzengel Michael dar, an seiner Seite stehen die Statuen der heiligen Brüder Johannes und Paulus, der großen Wetterpatrone. Oben ist die Figur der Heiligen Dreifaltigkeit, daneben die Statuen des hl. Florian und des hl. Aquilin mit Buch und Nagel.